Anne-Kathrin Laufmann

Anne-Kathrin Laufmann, Jahrgang 1979, ist gebürtige Bremerin. Seit 2012 leitet sie die Bereiche CSR-Management und Fanbetreuung als Direktorin beim SV Werder Bremen. 2013 bildete sie sich zudem zur zertifizierten CSR-Managerin weiter. Gemeinsam mit inzwischen elf hauptamtlichen Mitarbeitern setzt Anne-Kathrin Laufmann zahlreiche CSR-Programme auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene um. Ihre Kernaufgaben umfassen die Weiterentwicklung der CSR-Marke WERDER BEWEGT – LEBENSLANG, deren strategische Verankerung im Verein sowie die Vorbereitung von Nachhaltigkeitsberichten. Die gelernte Werbekauffrau studierte an der Universität Bremen Kultur- und Sportwissenschaften. Während eines Praktikums bei den Grün-Weißen sowie im Rahmen ihrer Magisterarbeit begleitete sie ab 2006 zunächst das Projekt „100 Schulen – 100 Vereine“. Am Aufbau der Abteilung CSR-Management, mit der der SV Werder Bremen Vorreiter unter den Bundesligisten ist, wirkte sie maßgeblich mit. Innerhalb der Bundesliga ist sie die einzige Frau in der Position einer Direktorin.

 

WERDER BEWEGT – LEBENSLANG gibt den Ansporn, über Grenzen hinaus zu gehen

Gesellschaftliches Engagement gehört in der Bundesliga mittlerweile zum guten Ton. Dennoch können wir stolz von uns sagen, dass der SV Werder Bremen Vorreiter auf dem Gebiet Corporate Social Responsibility ist. Bereits seit 2002 ist der Verein im Nordwesten Deutschlands mit seinem Projekt „100 Schulen – 100 Vereine“ aktiv, welches auf Initiative von Geschäftsführer und Präsident Klaus-Dieter Fischer ins Leben gerufen worden ist. 2008 gründete Werder offiziell eine CSR-Abteilung und war  zu dem Zeitpunkt der einzige Bundesligist mit einer eigenständigen Abteilung für seine sozialen Aktivitäten. Nach vier Jahren umfassender Weiterentwicklung haben wir im März 2012 unsere zukunftsorientierte CSR-Dachmarke WERDER BEWEGT – LEBENSLANG präsentiert. Wir haben unser unternehmerisches Engagement damit um die Dimensionen Ökologie und Ökonomie erweitert. Kreativ und glaubwürdig wollen wir auf  gesellschaftliche Entwicklungen reagieren und versuchen, Impulse zu geben, wie Unternehmen soziale und ökologische Verantwortung übernehmen können. Darüber hinaus haben wir als erster Bundesligist unser Engagement systematisch und zukunftsorientiert umgesetzt.  Mit mittlerweile elf festangestellten Mitarbeitern und vier Praktikanten koordinieren und optimieren wir u.a. die umfangreichen Projekte „100% Werder WorldWide“, „100 Schulen  – 100 Vereine“, „Kids-Club“ sowie „60plus“, „Windel-Liga“, „SV Werder goes Ehrenamt“, „Inklusion“ und „SPIELRAUM“. Sie  repräsentieren Kernkompetenzen von Werder Bremen und entsprechen den Themenfeldern der Marke: aktiv, hilfsbereit, tolerant, umweltbewusst, gesund und grün-weiß. WERDER BEWEGT wendet sich an alle Stakeholder-Gruppen des Vereins und Unternehmens und fordert sowohl zum praktischen Handeln im Alltag als auch zur Veränderung von Denkmustern und Einstellungen heraus. Unser Ziel ist es, positive Akzente in unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten zu setzen. Daher arbeiten wir eng mit unseren Mitgliedern, Fans und ca. 350 Partnerinstitutionen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene zusammen. Unsere Projekte werden zudem durch die Hilfe von prominenten Botschaftern aus Sport, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur unterstützt. Die öffentliche Anerkennung bestätigt uns in unserem Weg. Seit Jahren gehören wir zu den sympathischsten Fußballvereinen der Bundesliga und wurden für unser Engagement bereits mehrfach ausgezeichnet. So durften wir im Dezember 2012 den Diversity-Preis „Bunter Schlüssel“ entgegennehmen. Kurz darauf  überreichte uns der DFB den Integrationspreis 2012. Im Fokus stand  das Projekt SPIELRAUM, das wir gemeinsam mit Nike umsetzen. Ungenutzte Sportplätze in wirtschaftlich schwächeren Teilen des Stadtgebietes in Bremen werden neu belebt. Mit freiwilligen Trainingsangeboten geben wir jungen Menschen unabhängig von Herkunft, Religion und Lebensstil Raum, an einem Teamsport teilzunehmen und sich persönlich zu entfalten. Wir legen zudem großen Wert darauf, unsere CSR-Überlegungen dialogorientiert und transparent zu kommunizieren und unsere Zielerreichung in einem regelmäßig erscheinenden CSR-Report zu veranschaulichen.