Bernd Kundrun

Dr. Bernd Kundrun, geboren 1957, studierte an den Universitäten Münster und Innsbruck Betriebswirtschaft. 1984 trat er als Assistent der Geschäftsleitung in die Bertelsmann Club GmbH. Anfang 1993 wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bertelsmann Club GmbH berufen. Seit 1994 war Bernd Kundrun Geschäftsführer der Premiere Medien GmbH & Co. KG in Hamburg.

Bernd Kundrun wurde im August 1997 in den Vorstand von Gruner + Jahr berufen und leitete bis zum 31. Oktober 2000 den Unternehmensbereich Zeitungen.

Vom 1. November 2000 bis zum 6. Januar 2009 war Bernd Kundrun Vorsitzender des Vorstands der Gruner + Jahr AG, Europas größtem Zeitschriftenverlag. In dieser Zeit war er zugleich Mitglied des Vorstands der Bertelsmann AG.

Seit dem 1. Februar 2009 ist Bernd Kundrun Gesellschafter der gemeinnützigen Spendenplattform betterplace.org. Seit 2010 ist er zudem Vorsitzender des Aufsichtsrats der gut.org gemeinnützigen Aktiengesellschaft.

Ende 2009 gründete Bernd Kundrun die Start 2 Ventures Beteiligungsgesellschaft mbH, die verschiedenen Online Start-ups Gründungs-Kapital zur Verfügung stellt.

Außerdem ist Bernd Kundrun Mitglied im Verwaltungsrat der Neuen Zürcher Zeitung, im Aufsichtsrat der CTS Eventim AG sowie im Verwaltungsrat der RTL Group.

Bernd Kundrun ist verheiratet und hat einen Sohn.

 

Nicht nur die Welt verbessern, sondern auch das Weltverbessern selbst verbessern

Nicht nur Unternehmen, sondern auch soziale Initiativen müssen sich zunehmend mit der Frage auseinandersetzen, wie nachhaltig ihre Arbeit ist.

Im sozialen Sektor bedeutet das für mich Hilfe, Unterstützung in einer Weise zu den sozialen Brennpunkten im Inn- und Ausland zu bringen, dass diese Hilfe kein „Tropfen auf den heißen Stein“ ist, sondern „neue Quellen erschließt“.

Daher habe ich mein zeitliches und finanzielles Engagement auf die Entwicklung einer nachhaltigen Struktur gegenseitiger und freiwilliger sozialer Verantwortung konzentriert: betterplace.org ist schon heute Deutschlands größtes digitales Netzwerk zur Unterstützung sozialer Projekte durch Geld und Freiwilligenarbeit.

 

Drei Stellschrauben, mit denen betterplace.org den sozialen Sektor verändern will:

1. betterplace.org erhöht das Spendenvolumen für den sozialen Sektor –
    indem das Spenden einfacher und erlebbarer wird.

  • Einfach sein Lieblingsprojekt finden: Egal welches Thema, egal welcher Ort – auch direkt vor der Haustür. Über unsere Karte, Such-, Filter- und Sortierfunktionen findet jeder unter Tausenden von Projekten weltweit exakt jenes, das er unterstützen möchte.
  • Konkret helfen: betterplace.org macht greifbar und anschaulich, was die einzelnen Projekte exakt benötigen. Zum Beispiel hat das Projekt „Neue Schule für Bamako/Mali“ unter anderem die Bedarfe „1 Schulbuch“ und „5 Bleistifte“. Konkrete Dinge wie diese erhöhen die Spendenbereitschaft, da vermieden wird, dass man sich sagt: „Meine paar Euros bringen doch sowieso nichts!“ Doch: „1 Schulbuch“.
  • Erleben, was man bewirkt: Nach getätigter Spende gibt es unmittelbares Feedback vom Projekt vor Ort – in Form von Blogeinträgen, Fotos, Videos.
  • Gemeinsam mehr erreichen: Man kann sich auch mit Freunden oder Kollegen in einer Spendenaktion zusammentun, um gemeinsam Gutes zu tun – mehr Gutes!
  • Helfen – auch ganz nebenbei: betterplace.org senkt die Einstiegshürde für soziales Engagement. Durch Spendenmöglichkeiten, die „keinem wehtun“, wenig Zeit kosten und Spaß machen. Zum Beispiel per SMS helfen oder auf dem Nachhauseweg im Altersheim um die Ecke eine Stunde vorlesen.
     

2. betterplace.org erhöht die Effizienz im sozialen Sektor
    indem die Spenden mit geringeren Abzügen bei den Projekten ankommen. 

  • Werbekosten senken: betterplace.org spart Projekten und Hilfsorganisationen Druck- und Versandkosten genauso wie teure Telefonakquisiteure und Programmierer – unsere Plattform ist kostenlos. Gut so! Denn immerhin gaben die vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) zertifizierten Organisationen in den letzten Jahren im Durchschnitt mehr als zehn Prozent ihrer Spenden und Mitgliedsbeiträge alleine für das Fundraising aus. Und diese Gelder werden vielfach für Werbebriefe und die Telefonakquisition von Spendern aufgewandt.
  • Verwaltungskosten straffen: Klar, Verwaltung kostet Geld. Aber sie kann dank Internet effizienter gemacht werden. Dazu tragen die auf betterplace.org gegebene Transparenz, die Nachverfolgbarkeit der gespendeten Mittel, die Aufforderung an Hilfsorganisationen, dass diese ihre Verwaltungskosten offenlegen, sowie die elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten entscheidend bei.
  • betterplace.org ist eine Brücke zwischen Unterstützer und Hilfsprojekt – aber ohne Mautstation. Wir finanzieren uns durch private und institutionelle Förderer sowie Dienstleistungen für Unternehmen. Aber nicht durch Gebühren der Projekte. Mehr darüber, wie wir von betterplace.org uns finanzieren, findet Ihr hier.
     

3. betterplace.org erhöht die Effektivität im sozialen Sektor –
    indem die Spenden vermehrt jene Projekte erreichen, die sich als wirkungsvoller erwiesen haben.

  • Verstecktes Gutes: betterplace.org ist ein offener Marktplatz. Auf betterplace.org können sich auch Projekte vorstellen, die bisher unter dem „Radar“ der großen, offensiv werbenden Hilfsorganisationen verschwanden – der sogenannte „Long Tail of Charity“. Das sind Projekte, die über betterplace.org aus ihrer Anonymität heraustreten und weltweit um Unterstützung werben können. Ohne Werbebudget. Aber mit Qualität.
  • Mehr Bewertungsperspektiven – durch unser „Web of Trust“: Projekte können nicht nur sämtliche bestehenden vertrauensbildenden Maßnahmen anzeigen (DZI-Spendensiegel, Gemeinnützigkeitsstatus des Finanzamtes, Prüfberichte etc.), sondern zusätzlich können verschiedenste Akteure das Projekt bewerten, besuchen und hinterfragen. Zum Beispiel ein Rucksackreisender, der ein Projekt mit eigenen Augen gesehen hat und anschließend auf der Plattform darüber berichtet.
  • Transparent vergleichen: Auf betterplace.org sieht man, wie nutzbringend die bisherigen Spenden investiert wurden. Man sieht, wer daran beteiligt war. Man sieht, was, wo und warum benötigt wird, und kann so strategisch entscheiden, wohin das eigene Geld fließt: an das wirkungsvollere Projekt.