Christian Jacobson

Dipl.-Betriebswirt (DH) Christian Jacobson, Jahrgang 1966, machte 1986 sein Abitur an der Rudolf-Steiner-Schule Nürnberg, Wehrpflicht 1986-1987 bei der Bundeswehr in der Gebirgsdivision. 1988-1991 folgte das Betriebswirtschaft Studium an der FAU Nürnberg, das er 1991-1994 mit einem Studium an der Dualen Hochschule Mannheim mit einem Diplom in Handelsmarketing abschloss. Seit 1989 ist er Gesellschafter bei der Systemhandel Vertriebsges. mbH, Nürnberg. 1994 Erwerb der Ausbilder-Eignungsprüfung vor der IHK Rhein-Neckar, 1991-1995 studienbegleitende Ausbildung bei der Kommunikationsagentur Lauk & Partner GmbH, Frechen. 1994 war er Projektassistent Strategisches Marketing und 1995 Projektleiter Eventmarketing. 1996 wechselte Jacobson in das Familienunternehmen Systemhandel GmbH, Nürnberg (Versetzung für zwei Jahre zu Tochterunternehmen WFN GmbH, Weißenfels/Sachsen-Anhalt als Assistent der GL). 1997-2002 Vertriebs- und Marketingleiter Systemhandel, Nürnberg. Von 2003 bis heute ist er Geschäftsführer Systemhandel. 2009 erfolgte die Gründung der neuen Division X-Bright- LED Leuchtmittel. Im November 2011 wurde die Tätigkeit Produktion und Vertrieb dieser Leuchten und Leuchtmittel prämiert mit dem Innovationspreis der Querdenker in München. Christian Jacobson ist vernetzt im BdW-Beirat der Wirtschaft, dem Querdenker-Club, Marketingclub Nürnberg sowie dem Verband der GmbH Geschäftsführer.

Weitere Informationen:
www.wesaveyourenergy.com

 

 

Nachhaltigkeit in Industrie und Handel durch Energieeffiziente LED-Beleuchtung

In Zeiten aggressiven Preiskampfes  und nachlassender Unternehmensmoral auf Grund eines stetig wachsenden Verdrängungswettbewerbes, scheint es der pure Luxus sich mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Preisgestaltung steht im Vordergrund, Preisführerschaft um jeden Preis- so mutet es an- nicht erst seit den Werbesprüchen einer deutschen Elektronikkette über positive Attituden von Geiz. Damit einher geht ein erschreckender Werteverfall hinsichtlich der Geschäftspraktiken, auch gerade großer Firmen, zu lesen in der täglichen Presse.

Allerdings nur auf den ersten Blick. Auf den Zweiten liegt es auf der Hand, dass wir unseren Nachkommen eine Welt erhalten sollten, die Ihnen ein adäquates Leben ermöglichen wird und ethisch einwandfreie Werte widerspiegelt. Compliance und CSR sind Begriffe, die durchaus immer wieder auftauchen, wenn im Zusammenhang von nachhaltigem Wirtschaften gesprochen wird.

Diese Begriffe zu leben und nicht nur als Schlagworte zu verwenden, das ist eine unserer Aufgaben der heutigen Zeit. Nachhaltigkeit möchten wir als Systemhandel- XBright zweifach leben. Einerseits durch die Produktion ökologisch sinnvoller Produkte  und andererseits durch eine unternehmerische Leitung, die durchaus gerne auf die Grundsätze von CSR zurückgreift.

Unternehmensverantwortung bedeutet für uns unter dem modernen Schlagwort der Corporate Social Responsibility eine Personalauswahl mit sozialen Kriterien unter Einbeziehung sozialer Randgruppen wie ethnischer Minderheiten oder auch lernschwacher Auszubildenden, die aber ansonsten auf anderen Gebieten eine echte Bereicherung sind. Flexible Arbeitszeiten von Familienvorständen/innen, die Einhaltung ökologischer Mindeststandards im täglichen Büroleben. Unsere Mitarbeiter sind schließlich heute mehr denn je, wichtiges Potential für eine erfolgreiche Marktteilnahme.

Die Produktion von ökologisch sinnvollen und trotzdem ökonomisch interessanten Produkten ist unser Kerngeschäft. Das betrifft sowohl einerseits Produkte aus Nachhaltiger Forstwirtschaft in einem Unternehmensbereich, wo der LEH als unser Hauptabnehmer mittlerweile die Wichtigkeit begriffen hat, Nachhaltigkeit auch in den Produkten einzufordern, um unsere Erde lebenswert zu erhalten. Leider allerdings, ohne die Bemühungen der Hersteller adäquat finanziell zu honorieren. Das soll an dieser Stelle ruhig auch einmal gesagt werden.

Als auch die Herstellung Co2-sparender und weitgehend Giftstoff freier Leuchtkörper andererseits. Energie sparen und damit auch noch ein angenehmeres Arbeitsumfeld schaffen, das wird möglich durch LED-Beleuchtung. Oft von der deutschen Markenindustrie bestritten, von uns jedoch umgesetzt und bewiesen und 2011 deshalb auch als Innovation prämiert, rüsten wir mittlerweile ganze Industriehallen und Einzelhandelsmärkte komplett in dieser Technik aus. Energieeffizienz ist eben ein Thema, an dem auch im Bereich Beleuchtung keiner mehr vorbeikommt. Langlebigkeit, unendlich oft mögliches Schalten, gepaart mit der Vermeidung häufiger, kostspieliger Leuchtmittelwechsel überzeugt eben. 

Nachhaltige Produkte sollten im Falle einer  gewünschten Finanzierung auch nachhaltig finanziert werden können. Deshalb sind wir dort eine Kooperation mit einem  „Grünen“ Finanzierungsinstrument eingegangen, dem B.A.U.M Zukunftsfonds. Einem Konzept, das Dr. Michael Otto beispielsweise wie folgt bewertet:   "In dem Konzept des Zukunftsfonds sehe ich hervorragende Chancen, privates Kapital im Sinne einer aktiven Bürgerbeteiligung für die Lösung von Zukunftsproblemen zu mobilisieren“. Eine zielgerichtete Maßnahme eben, die Ziele von „Green Economy“ zu erreichen.

Beim Betrachten der letztendlich entstehenden Ökobilanz, ist uns allerdings aufgefallen, dass es Spannungsfelder zwischen ökologisch sinnvollen Produkten und ökologisch unsinnig weiten Produktionsstandorten geben kann, was unterm Strich nicht konsequent ist. Einerseits gibt es eben  das Knowhow unser F&E in Taiwan und China, das in Deutschland für LED-Langfeldleuchten definitiv nicht vorhanden ist, andererseits sind die langen Transportwege eben nicht ökologisch sinnvoll. Daher haben wir nach einigem Abwägen entschieden, ein Produkt „Made in Germany“ komplett in Deutschland zu fertigen. Damit haben wir dieses Spannungsfeld entspannt und können ein wirklich ökologisch sinnvolles Produkt mit kurzen logistischen Wegen anbieten, unser Lediar™-System.  Mit Ausnahme der LEDs, die nach wie vor aus Asien kommen müssen, kommt jedes Teil aus deutschen Landen, von getesteten Komponenten Zulieferern und wird in Deutschland montiert. In Teilen wiederum bei der Lebenshilfe, was unseren Kreis der CSR-Maßnahmen wunderbar schließt.