Dieter Krämer

Dieter Krämer, geboren 1964 in Köln, ist Vorstand und Gründer  der bundesweit tätigen NFN AG nachhaltiges Finanznetzwerk mit Sitz in Köln.  Als Pionier für nachhaltige Vorsorge- und Anlagekonzepte ist der  Sozial- und Versicherungsfachmann bereits seit 1996 in führenden Positionen in einem nachhaltigen Finanzunternehmen tätig gewesen. Zusammen mit ehemaligen Kollegen gründete er 2009 die NFN AG, um als unabhängiger  Anbieter  nachhaltige Finanzkonzepte für Unternehmen und Privatpersonen anzubieten und neu zu gestalten. Im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit in der Finanzbranche, AOK, DKV, Provinzial und versiko AG hat er eine Vielzahl von Mitarbeitern gefordert und gefördert sowie auf verantwortungsvolle Positionen vorbereitet. Ökologische Produktinnovationen hat er marktreif entwickelt und etabliert. Insbesondere verfügt er über ein einzigartiges Netzwerk  und Wissen in der nachhaltigen und klassischen Finanzbranche. Dieter Krämer  ist verheiratet und Vater von zwei  Kindern.

Weitere Informationen:
www.nfn.de/leitbild
www.reente.de

 

Dieter Krämer: Unternehmen setzen ihre Reputation aufs Spiel – unbewusst!

Kaum zu glauben, aber wahr: Über Jahre hinweg legte der amerikanische  Pensionsfonds CalSTRS die Ersparnisse kalifornischer Lehrer bei Schusswaffenherstellern an. Darunter ausgerechnet  bei dem Unternehmen Bushmaster. Dieses Unternehmen produziert das halbautomatische Gewehr, mit dem das Schulmassaker von Newtown 2012 angerichtet worden ist. Diese Anlagepraxis ist genauso in Deutschland wieder zu finden. Bei der Katastrophe in Fukushima stellt sich heraus, dass fast alle internationalen Fonds bei Tepco investiert waren. Der überwiegende Teil von Versicherungsgesellschaften, Banken und Investmentgesellschaften investieren in alle erdenklichen Branchen, z.B. Waffen, Atomkraft, Genmanipulation, Kinderarbeit etc. Unternehmen setzen ihre Reputation aufs Spiel, wenn sie die Geldströme in ihrem Unternehmen nicht transparent darstellen können.

FAIRNESS in der Finanzbranche

Fairness ist unser Ziel in einem Finanzmarkt, in dem die Kunden sich verunsichert fühlen und viel Vertrauen zerbrochen ist. Mit Leistung, Transparenz und Verantwortung ist es unser Ziel, eine „Revolution“ im Finanzsektor anzustoßen. Gerade die letzte Finanzkrise hat gezeigt, dass die Endverbraucher nicht in der Lage waren, die an sie verkauften Produkte zu verstehen. Banken haben als Ziel, eine immer höher werdende Eigenkapitalrendite zu erzielen. Dies ist mit klassischen Bankprodukten wie z.B. Darlehen nicht mehr möglich. Daher bedient man sich strukturierter Finanzprodukte, die über die Bankschalter an Privatpersonen und Unternehmen verkauft worden sind. Letztlich kennen wir das Ende der Finanzkrise, die Verluste der Banken wurden sozialisiert über den Steuerzahler. Mittlerweile erhalten die Eliten der Banken wieder völlig überhöhte Bonizahlungen und strukturierte Produkte werden weiter verkauft. Nichts dazu gelernt! Grüne Banken arbeiten mit klaren und transparenten Produkten und waren von der Finanzkrise nicht betroffen. Wir stehen für faire und verständliche Produkte.

Klimaeffekte von Kapitalanlagen – bis zu 42% weniger Emissionen

Jeder Mensch hat die Chance, durch ökologische und ethische Investitionen aktiv zu einem sozialverträglichen Klimawandel beizutragen und seine persönliche Klimabilanz zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass der Kunde seine Werte-vorstellung nachweislich in seinen Finanzen wieder finden sollte.

In einer Studie der Inrate GmbH  im Auftrag des Bundesumweltministeriums wurde erstmals ein Zusammenhang untersucht. Es wird zukünftig die größte Heraus-forderung werden, von treibhausgasintensiver zu einer emissionsarmen Wirtschaftsweise zu wechseln. Sollten wir dieses Problem nicht lösen können, sind die Folgekosten ein Vielfaches höher. Privatanleger, Unternehmen und Investoren können durch ihre Anlageportfolios verursachten Treibhausgasemissionen, durch eine Diversifizierung ihres Potfolios in Richtung klimafreundliche und nachhaltige Finanzprodukte derzeit um 42% senken. Dadurch das über betriebliche Altersvorsorgebeiträge Milliarden investiert werden, wäre es ein erster spürbarer Schritt, wenn Unternehmen in nachhaltige Betriebsrenten investieren würden. Hierbei gibt es sehr oft Interessenskonflikte zu anderen Unternehmen, die dann über den Klimawandel gestellt werden.

Positive Auswirkungen von Nachhaltigkeitsmanagement auf Investorenebene

Umwelt-, Klima- und Sozialstandards machen börsennotierte Unternehmen attraktiv für Investitionen in deren Aktien und Anleihen. Stiftungen, Familie Offices, Pensionskassen und Investmentfonds berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei deren Investitionsentscheidungen. Zudem ist dieser nachhaltige Markt geprägt von einem weltweiten Wachstum. Die Zulieferunternehmen, die nicht börsennotiert sind, profitieren ebenso von dem frischem Kapital an das Unternehmen. Insofern verwundert es nicht, dass gerade DAX Unternehmen verstärkt ins Nachhaltigkeits-management investieren.

Verantwortung für nachfolgende Generationen

Wir verstehen Verantwortung ganzheitlich und nachhaltig – für unsere Kunden und für zukünftige Generationen. Die NFN AG Nachhaltiges Finanznetzwerk hat als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler Zugriff auf alle Marktteilnehmer. Dabei nutzen wir unsere Jahrzehnte lange Erfahrung und wissen genau, wo wir für unsere Kunden einen ökologischen und ethischen Bezug zu Finanzen herstellen können. Investitionen in Rüstung, Kinderarbeit, Kohlekraftwerke, Diskriminierung und Atomkraftwerke sind tabu. Dadurch hat der Kunde die Gewissheit und Transparenz, umwelt- und sozialverträglich zu investieren. Insbesondere Klimawandel und Rüstungsindustrie treffen die nachfolgenden Generationen. Viele Publikumsfonds hatten noch verstärkt in 2011 in Rüstungsunternehmen investiert, die Streubomben herstellen. In einem Bericht der Zeit vom 19.Mai 2011 beschreibt ein Journalist auf eindrucksvolle Weise, wie er über einen Riestervertrag sich an einem Streubomben-hersteller beteiligt. Kinder sind in Kriegen meist die Opfer. Beim Klimawandel werden die Folgeschäden durch diverse Hauterkrankungen sichtbar. Unternehmer haben für die Gesellschaft eine Verantwortung und sollte diese Investitionen ausschließen. Es gibt ausreichend Unternehmen die der Allgemeinheit nicht schaden und andere Unternehmen, liefern einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Lebensqualität.

Marktplatz für nachhaltige Finanzen – Beratungskompetenz

Laut Statistik würden über 50% der Befragten in nachhaltige Finanzprodukte investieren, wenn sie wüssten wo und bei wem? Gängige Praxis bei Bankberatungen zeigen immer wieder, dass den Kunden von grünen Geldanlagen abgeraten wird. Dies liegt zum einen daran, dass der gemeine Bankberater noch weniger über Nachhaltigkeit aufgeklärt ist, als der Großteil der Bevölkerung. Zum anderen beherrschen die größeren Fondsgesellschaften den Markt. Nischenanbieter wie die nachhaltigen Publikumsfonds, erreichen nur mühsam den Endverbraucher. Anders ist es bei Institutionellen Kunden, hier wissen Stiftungen und Familie Offices genau, welche Negativkriterien und Positivkriterien sie beachten müssen. Wir finden durch unsere Kooperationen mit vielen anderen nachhaltigen Anbietern den Weg und Zugang. In Deutschland gab es 1996 , als ich in er Branche anfing, zwei grüne Investmentfonds. Heute sind es über 300 grüne Investmentfonds, wobei bei 100 davon die Kriterien auch tatsächlich definiert werden. Wir orientieren uns wie folgt:

Negativkriterien sind für uns Rüstungsgüter, Pornographie, Alkohol, Tabak, Glückspiel, Tierversuche, Ausbeuterische Kinderarbeit, Kernenergie, Chlor- und Agrochemie, Genmanipulation, Biozide, Kontroverses Umweltverhalten, Systematische Lobbyarbeit gegenüber öffentlichen Institutionen mit dem Ziel CSR-Standards abzusenken, Wiederholte/systematische Korruption, Verstöße gegen Artenschutzabkommen, Nichtratifizierung des Kyoto-Protokolls, Verstoß gegen Biodiversitätskonvention, Nichtratifizierung des Protokolls über biologische, Ausschluss der Popx (persistent organic pollutants) lt., Verstöße gegen ILO-Konventionen, Verstöße gegen Waffensperrverträge, Verstöße gegen die Genfer Konvention, Verstöße gegen die Menschenrechte, Verstöße gegen die demokratischen und politischen Grundrechte (politische Teilhabe, Pressefreiheit etc.), Verstöße gegen weitere internationale Konventionen, Verstöße gegen Gesetze (z.B. Umweltrecht, Verbraucherschutzrecht, Bilanzbetrug, Equal Opportunities), Verstöße gegen Kartellrecht (bzw. missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung,

Positivkriterien sind für uns Berichterstattung zu ökologischen Aspekten der Geschäftstätigkeit (z.B. Global Reporting Initiative), Berichterstattung zu sozialen Belangen der Geschäftstätigkeit, Veröffentlichung von Vorstandsgehältern, Berichterstattung zu CSR-Zielen, Leitbild zur verantwortlichen Unternehmensführung, ESG-Faktoren, marktfähige Lösungen die alternative, erneuerbare Energien beinhalten, Ökobilanz, Zertifizierungen, Grundsätze vorsichtiger Unternehmensführung, grüne Geldanlagen, grüne Bankverbindung, grüne Finanzprodukt, Einsatz von positiv und negativ Filtern in der Auswahl von Geschäftspartnern

Nachhaltigkeit steht praktisch in allen gängigen Finanzprodukte zur Verfügung, wie z.B.: Grüne Immobilien, Erneuerbare Energien/Energieeffizienz ,Wasserkraft-, Solar-, Windkraft-, Biogas-, Bioenergiefonds. Nachhaltige Rohstoffe (Wald, Holz,Agrar, Wasser etc.), Mikrofinanzierung, Investitionen in soziale Projekte, Kultur, Bildung. Aktien, Anleihen, Betriebliche Altersvorsorgeprodukte, Riester, Rüruprente, Basisrente, Beteiligungen, Geschlossene Fonds, Genussscheine, Investmentfonds, Lebensversicherungen, Private Altersvorsorgeprodukte, Rentenpapiere, Sparbriefe, Sparkonten, Festgelder.

Aufklärung macht abhängig

Da wir wissen, wo es gute Finanzprodukte gibt, ist eine faire und aufrichtige Finanzberatung nur möglich, wenn wir diese obigen Kriterien beachten. Es gibt zu allen traditionellen Anlageformen immer eine nachhaltige Alternative. Nachhaltigkeit  ist salonfähig geworden, die Renditen sind gut und der Kunde will wissen und verstehen was er kauft. Das Internet tut sein übriges dazu, dass man sich als Verbraucher bereits im Vorfeld einen groben überblick verschafft.

Unsere Stärke ist unsere Schwäche für Menschen, Umwelt und Soziales. Es gibt keine Alternative zu ökosozialverträglichen Investitionen, denn wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen!