Dunja Burghardt

Dunja Burghardt schloss im Jahr 2000 die Schule mit Wirtschaftsabitur ab, gefolgt von einem Cambridge Examen mit anschließendem berufsbegleitenden BWL-Studium zur Diplom Betriebswirtin/ Master of Arts. Sie war Bankerin in einem öffentlich-rechtlichen Finanzinstitut in Stuttgart sowie zuständig Pressearbeit & Key Account Management im Bankwesen in Mannheim bis Ende 2005. Ab 2006 Weiterbildung in der PR- und (Krisen-)Kommunikationsarbeit bei einem Telekommunikationsunternehmen in Darmstadt. Anschließend Projektmanagement & Kundenberatung in einer Werbeagentur in Frankfurt/Offenbach bis hin zur Gründung der eigenen Werbeagentur ROOTZ & WINGZ® pure communication in Frankfurt am Main, 2007. Spezialisierung auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen im Bereich Konzeption & Design. 2009 Unterzeichnung der Charta des Landes Hessen als eines der 100 Unternehmen für den Klimaschutz. Beginn von Moderationen für soziale Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab 2011 Entwicklung des Formates Cosmic Cine Filmfestival® in 6 Städten in Deutschland und der Schweiz mit Verleihung des Cosmic Angel Awards® im Filmpalast München (Ehrung und Ausstrahlung von Produktionen im Bereich zukunftsweisender Dokumentarfilme). 2015 Gründung der eigenen Filmproduktionsfirma treibholzfilm® und Produktion von Image- und Kurzfilmen im Bereich Nachhaltigkeit, Lifestyle & Kultur. 2016 Verleihung des CEWE-Print CHARITY AWARD an die Werbeagentur ROOTZ & WINGZ® sowie Auszeichnung der Filmproduktionsfirma treibholzfilm® im ASA Wettbewerb für interkulturelle Entwicklungsarbeit „best Shortfilm“. 2017 Gründung des PERL-MUT® Verlages. Autorin & Herausgeberin des Buches „lebendige Wirtschaft – auf der Suche nach Erfolg & Erfüllung“.

Weitere Informationen: www.wirtschaft-leben.com
 

Nachhaltiges Wirtschaften ist mehr als ein Lippenbekenntnis

 

„Neues Wirtschaften geht für mich über das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit hinaus. Ich denke, es ist Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Gerade in der Medienbranche haben wir täglich mit Slogans zu tun, die Nachhaltigkeit zum Thema machen. „Aus Liebe zu Lebensmitteln“, „Weil ich es mir Wert bin“, „Nachhaltigkeit auf den Punkt gebracht“, „Der Umwelt verpflichtet“, „Für mehr Nachhaltigkeit in der Mode“ und und und ...

Gerade wenn man bedenkt, dass der letzte Satz von der H&M Conscious Collection aus 2015 stammt, wird einem klar: Nur reden bringt nichts! Es gilt, diesen Sätzen Gehalt und Bewusstsein zu verleihen, will die Nachhaltigkeits-Bewegung nicht als Werbeblase platzen und an Glaubwürdigkeit verlieren.

Nachhaltigkeit macht langfristig nur dann Sinn, wenn es auch gelebt wird. Wäre es nicht schön, wenn kommende Generationen nicht nur sagen: „Wir haben davon gelesen.“ Sondern, „Wir haben es gelebt.“??

Die vielen Labels und Hinweise auf Verpackungen und Werbeplakaten gehen längst unter – Menschen sind abgestumpft von der „Grünen Welle“, auch wenn diese ersten Schritte ihre Berechtigung hatten. Nun sollte jedoch die zweite Zündungsphase folgen. Bewusstsein darf hinzukommen, damit sich Nachhaltigkeit durch alle Ebenen des Menschseins zieht. Neue Geschichten dürfen erlebt und weitererzählt werden. Geschichten der Menschlichkeit, Achtsamkeit, Wertschätzung, Führung auf Augenhöhe, Gemeinwohlorientierung und die eines intelligenten Netzwerkes der Kooperation statt Konkurrenz. Evolutionsstufe 6.
Genau dann wird Nachhaltigkeit zu dem, was es eigentlich im Namen trägt.

Auf der Suche nach dieser lebendigen Wirtschaft, reisten mein Mann und ich drei Jahre durch Europa, um mit Menschen zu sprechen und Antworten zu bekommen. Eines wurde uns dabei klar: Nur eine Wirtschaft, die das Leben fördert und auch die Menschen innerhalb der Unternehmen, Fabriken und Organisationen lebendig fühlen lässt, ist eine runde Sache.

Erdumspannend vernetzt sind wir schon – die Grundlagen sind geschaffen, nun gilt es, (Schwarm-) intelligent darauf aufzubauen.

Stand: November 2017