Johannes Dreer

Johannes Dreer, Jahrgang 1980, ist Familienmensch und überzeugtes Landei aus dem Allgäu. Er steht in seinem Werdegang für organisches und natürliches Wachsen, die Abwesenheit von Überborden im täglichen Leben:  Saat und Ernte - im rechten Maß, und zur rechten Zeit.  Er hat 2009 mit Johannes Willburger die Hof und Leben GmbH unter dem Motto "einfach - ganz anders" gegründet.  Im Firmennamen manifestiert sich der Fokus der täglichen Beratungsarbeit: Betriebswirtschaft, Vermögen und Finanzen in landwirtschaftlichen Familienbetrieben - unbedingt verbunden mit den eigentlichen Lebenszielen der Mandanten.  Aufbauend auf einer sehr werteorientierten Unternehmenskultur werden dauerhafte Beziehungen mit den Mandanten gepflegt. In höchster Vertraulichkeit werden Entscheidungen von landwirtschaftlichen Unternehmern reflektiert und qualifiziert. Damit werden nicht nur Hof und nicht nur Leben, sondern Hof und Leben im Familienbetrieb zur Entfaltung gebracht. Nachhaltiger Wert und Erfolg entsteht auf Basis von guter Tradition und dem offenen Blick nach vorn in den Raum der Möglichkeiten.
Weitere Informationen:
www.hofundleben.de


Das wollen wir schaffen

Braucht es das?

Das fragen wir uns  öfter, wenn wir etwas für überflüssig halten. Viele Dinge braucht es nicht, aber es gibt sie trotzdem. Uns mangelt es hier und heute scheinbar an nichts. Aber Fragen der Versorgung stellen sich weltweit.  Grundlagen künftiger Versorgung Wir stehen vor der Aufgabe, den weltweiten Hunger nach Nahrung und Energie dauerhaft zu befriedigen, ohne weiterhin Raubbau an Rohstoffvorräten und Chancen künftiger Generationen zu betreiben. Obwohl es heute grundsätzlich ausreichend Nahrungsmittel für die Weltbevölkerung gäbe, hungern nach wie vor mehr als 800 Millionen Menschen.

Die Tendenz: stabil. Das Ausmaß: erschreckend. Neben globalen und interkontinentalen Problemen der Versorgung sind auch in Europa bereits heute Altersarmut und mangelnde Grundversorgung ein großes Thema. Die Frage nach zukünftiger Versorgung ist direkt mit dem Agrarsektor verknüpft. Die Landwirtschaft steht – wie die ganze Welt – vor zahlreichen Herausforderungen. Wer heute Landwirtschaft betreibt, spürt den internationalen Wettbewerbsdruck, der beinahe zwangsläufig Konflikte zwischen Wirtschaftlichkeit auf der einen und auf der anderen Seite Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz und internationaler Solidarität hervorruft.

Der wirtschaftliche Druck hat spürbar zugenommen. In Verbindung mit volatilen Märkten entstehen zeitweise erhebliche Belastungen für die Betriebsinhaber. Wer aber alles Negative mit der Gnadenlosigkeit des Marktes erklären möchte, der vergisst, dass die Gnadenlosigkeit des Marktes am Ende der Ausdruck der gelebten Verantwortung jedes Einzelnen ist.

Der weltweite Agrarhandel hat sich wertmäßig in den letzten Jahren vervielfacht. Eine Welt ohne Wirtschaftswachstum ist kaum noch vorstellbar. Auch kaum vorstellbar: weiteres Wachstum ohne Beeinträchtigungen für uns, unsere Umwelt, und unsere Gesellschaft.

Die dringliche Warnung vor diesen unerwünschten Nebenfolgen des Wachstums wird häufig als moralische Empörung artikuliert – gerne von wohlhabender Seite aus.

Nachhaltiger Konsum

Man möchte bewusster leben und wirtschaften, und hängt die Ideale gerne hoch. Solidarischen Alltagskonsum mag man. Green Economy und Energiewende findet man richtig gut, Ethische Kapitalanlagen prima.

Man konsumiert bio, regional und saisonal.

Es scheint, als möchte man sich freikaufen von der Schuld des täglichen Geschäfts. Umfassend und konsequent sucht man Absolution im nachhaltigen Konsum. Der Schlüssel zu sinnvollem Leben und Wirtschaften liegt aber nicht darin, alltägliche Konsummuster zu verändern, sondern vielmehr in unserem ganzen täglichen Schaffen.

Landwirtschaft mit Perspektive

Dazu braucht es Orientierungspunkte.

Was ist wirklich wichtig?

Was ist belanglos?

Und vor allem: Wie lässt sich das eine vom anderen unterscheiden?

Die dahinter stehende Grundfrage ist die nach Gut und Böse, Richtig oder Falsch. Wertorientiertes Unternehmertum ist gefragt, das Entscheidungen trifft, und Konsequenzen des Handelns verantwortet.

Wofür gebe ich meine Zeit, meine Arbeit, mein Geld?

Wie will ich leben und wirtschaften?

Was will ich schaffen? Wozu und für wen?

Diese Fragen stellen sich uns allen. Aber nicht alle setzen sich im Detail damit auseinander. Im Zuge unreflektierter unternehmerischer Denkweisen wurden und werden daher Entscheidungen getroffen, die Mensch, Land und natürliche Ressourcen nicht optimal einsetzen.

Wir von der Hof und Leben GmbH beschäftigen uns im Rahmen der einzelbetrieblichen Begleitung intensiv mit der Frage, wie wir Wohlstand und Versorgung heute und für die Zukunft sicherstellen. Wir treffen in landwirtschaftlichen Familienunternehmen auf Menschen, die ihren Betrieb mit Blick auf die Realitäten und Zukunftserwartungen entwickeln, und bereit sind, ihre Handlungen zu verantworten.

Der Wunsch nach Weiterentwicklung setzt die Bereitschaft zu Änderungen voraus. Nur so kann Zukunft geschaffen werden. Dabei dürfen in der Betriebsentwicklung gerne Einflüsse und Ideen von außerhalb des Dunstkreises der Landwirtschaft angenommen werden. Wir setzen dazu auf den Erfahrungsaustausch und Reflektion von Unternehmer zu Unternehmer: von Landwirt zu Landwirt, und auch von Landwirt zu Mittelständler. Hier machen wir sehr gute Erfahrungen, und erleben verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen gepaart mit innovativen unternehmerischen Ideen.

Der Wohlstand der Welt entsteht in der Realwirtschaft, auf Grund und Boden.

Wir wollen mehr davon.

Hier investieren wir unsere Zeit.

Das braucht es.

Das wollen wir schaffen.

Stand: April 2014