Markus Herbst

Markus Herbst war für mehrere Automobilunternehmen in verschiedenen Führungsfunktionen bis 2009 tätig und besitzt eine langjährige Sales und Vertriebs Erfahrung.  Zudem beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Er verantwortete von 2011 bis 2014 die Konzeption und Umsetzung eines internationalen CSR Konzeptes für ein mittelständisches Unternehmen, in enger Abstimmung mit der Partnerstiftung.

Durch die Ausarbeitung von Projektschwerpunkten und Qualitätsstandards, mit dem Ziel der Umsetzung und Förderung von Kinderhilfsprojekten national und international, hat er erkannt, dass nur gemeinsam schwierige soziale Probleme gelöst und ganze gesellschaftliche Felder verändern werden können.

In seiner letzten Tätigkeit als Consultant für eine Unternehmensberatung ging es neben der Optimierung der Geschäftsprozesse auch um den Aufbau eines betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements für Unternehmen.

Er engagiert sich als ZeitSchenker bei nestwärme e.V., einem bundesweiten Entlastungsnetzwerk, das viele Familien mit schwerstkranken und behinderten Kindern unterstützt. Außerdem gründete er die Initiative.Nachbarn.schaffen in München mit. Hier kommen Menschen jeglicher Nationalität und Alters in gemütlicher Atmosphäre zum Kochen und Essen zusammen.

Weitere Informationen:
www.maherb-consult.de
www.nestwaerme.de
 

Mein Jakobsweg

Die Erstellung eines CSR Fragebogens zum Thema „nachhaltige Unternehmensführung im Mittelstand“ war Ausgangspunkt für die Unternehmensberatung, um Risiken und Chancen zu erkennen und möglichst praxisnahe Konzepte entwickeln zu können.

Die Befragung erfolgte anonym in persönlichen Gesprächen. Bei der Auswertung des Fragebogens ergab sich dabei ein sehr unterschiedliches Bild, wie heute mit diesem Thema umgegangen wird. Es gibt Unternehmen, die sich der Herausforderung, auch hinsichtlich des demografischen Wandelns, durchaus bewusst sind und Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften initiieren. Andere halten noch an der Vergangenheit und dem „das machen wir so seit 40 Jahren“ fest.

Dabei kann nur eine nationale und internationale Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung sein. Wir haben die Verpflichtung unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge zu hinterlassen.

Ein trauriges Ereignis war für mich Anlass, nach vielen Jahren des Aufschiebens endlich meinen Wunsch umzusetzen und so bin ich im vergangenen Jahr den Jakobsweg gegangen. Ein Weg, der mit so viel Emotionen, Erlebnissen, der wertvollen Begegnung von so unterschiedlichen Menschen, Religionen und Kulturen aus allen Teilen der Welt verbunden ist. Die Gründe, warum sie diesen Weg gehen, sind vielfältig, häufig jedoch mit sehr persönlichen Geschichten und Schicksalen verbunden.

Und doch eint alle Pilger der Wunsch, wieder zu sich selbst zu finden, Antworten auf die unterschiedlichsten Lebensfragen zu erhalten. Die neu gewonnenen Erkenntnisse, diese positive Energie, das neue Solidaritätsgefühl, das sehen der Natur in vielfältigster Weise, von Menschen für Menschen gemacht, nehmen wir mit zurück in den Alltag.

Das macht uns stark genug über den Tellerrand hinauszuschauen und den künftigen Generationen auch die Möglichkeit zu geben ihren Lebensstil frei zu wählen.

Stand: Mai 2016