Ralph D. Martens

Ralph D. Martens ist nach Stationen bei Finanzdienstleistern und in der Unternehmensberatung seit 2008 für die Konzernstrategie der DekaBank verantwortlich. Neben der Verantwortung von Strategischem Management und strategischen Projekten hat er in dieser Funktion auch das Thema Nachhaltigkeit im Konzern etabliert und ein Nachhaltigkeitsmanagement aufgebaut, welches die unternehmensweiten Aktivitäten koordiniert. Die DekaBank ist der zentrale Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe. Rund 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreuen die Sparkassen und ihre Kunden sowie über 150 Mrd. Euro Assets under Management und mehr als 4 Mio. Depots. Die Wurzeln der DekaBank reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die heutige DekaBank Deutsche Girozentrale.

Weitere Informationen:
www.dekabank.de
www.deka.de

 

Nachhaltig wirtschaften – Verantwortung übernehmen

Es ist unsere Aufgabe, in die Zukunft zu blicken. Als Asset Manager sind wir ständig herausgefordert, für unsere Kunden kommende Chancen nutzbar und damit einhergehende Risiken beherrschbar zu machen. Unsere Entscheidungen basieren auf dem Blick nach vorn. Mit genau diesem Blick sehen wir auch auf das Thema Nachhaltigkeit. Nicht als Trend. Sondern als eine Haltung, mit der wir unser Geschäft dauerhaft erfolgreich und verantwortungsvoll betreiben. Eine Haltung, die viele Motivationen hat. Der Wunsch unserer Kunden, an Chancen zu partizipieren, die langfristiges Wachstum mit sich bringen; die Verpflichtung gegenüber unseren Anteilseignern, das nachhaltige Wachstum der schnellen Rendite vorzuziehen; und nicht zuletzt der persönliche Wunsch jedes Einzelnen, in einem Unternehmen zu arbeiten, von dem man mit Recht sagen kann, dass es verantwortlich mit dem Erbe unserer Kinder umgeht.

Denn unsere Kinder werden in einer anderen Welt leben, als die, die wir heute vor uns haben. Eine Welt, in der es Milliarden von Menschen mehr gibt, die sich endliche Ressourcen teilen müssen. Mit neuen Kraftzentren in Asien und Südamerika, die Wirtschaft aber auch Kultur in allen Teilen der Welt verändern und mitbestimmen werden. Mit älteren Menschen, die nicht mehr nur durchschnittlich achtzig sondern neunzig werden und denen immer weniger junge Menschen mit Arbeitskraft und Einkommen gegenüberstehen. Diesen und anderen Herausforderungen müssen wir uns stellen. Wohl wissend, dass wir mit einer enormen Schuldenlast in diese neuen Zeiten gehen und Handlungsspielräume enger werden.

Das ist die Sicht, mit der wir in die Zukunft blicken und das ist der Rahmen in dem wir täglich agieren. Voraussetzung hierfür ist, dass ein hehrer Anspruch auch in der täglichen Arbeit konkretisiert wird.  Und dabei sehen wir Nachhaltigkeit als einen Prozess, der uns nicht von heute auf morgen zu einem durch und durch nachhaltigen Unternehmen macht. Vielmehr spornt er uns an, morgen mehr zu tun als wir gestern gemacht haben. Schritt für Schritt.