Roland Berger

Prof. Dr. h.c. Roland Berger ist Gründer und seit 2010 Honorary Chairman von Roland Berger Strategy Consultants, München. Er studierte Betriebs- wirtschaftslehre in München und Hamburg. Roland Berger Strategy Consultants zählt heute mit 51 Büros in 36 Ländern und 2.500 Mitarbeitern zu den Top 5 der weltweit größten Strategieberatungen und berät international führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche und Not- for-Profit Institutionen. Roland Berger ist Mitglied verschiedener Aufsichts- und Beiräte von nationalen und internationalen Unternehmen, Stiftungen und Organisationen, u. a. Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg (Vorsitzender des Prüfungsausschusses); Prime Office REIT-AG, München (Vorsitzender des Aufsichtsrats); RCS Mediagroup S.p.A., Mailand, Italien (Vice- President). Außerdem wurde er in zahlreiche Sachverständigenkommissionen verschiedener Bundes- sowie Landesregierungen berufen. Roland Berger ist Vorsitzender des Kuratoriums der von ihm privat mit einem Stiftungskapital von 50 Millionen Euro gegründeten Roland Berger Stiftung. Sie ist dem weltweiten Schutz der Menschenwürde und der Menschenrechte verpflichtet und vergibt jährlich den Roland Berger Preis für Menschenwürde. Zudem fördert sie deutschlandweit begabte und engagementbereite Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien auf ihrem Bildungsweg.

 

Gut ist noch nicht gut genug

Erst eine gerechte Verteilung der Bildungs­chancen
macht Deutschland zukunftsfähig

»Soviel Welt als möglich in die eigene Person zu verwandeln, ist im höheren Sinn des Wortes Leben.«
Wilhelm von Humboldt

Die Fakten

In Deutschland sind die Bildungschancen ungerecht verteilt. Das ist keine neue Erkenntnis, sondern wir haben es Schwarz auf Weiß seit der ersten internationalen Vergleichsstudie PISA 2000. Seitdem sind zahlreiche erziehungswissenschaftliche, ökonomische und soziologische Studien erschienen, die aus unterschiedlichen Perspektiven immer wieder zum gleichen ernüchternden Ergebnis kommen: Es gelingt uns nicht, die alarmierend enge Kopplung von Herkunft und Bildungserfolg aufzulösen.
Zwar schneidet Deutschland inzwischen besser ab, was Wissen und Können der Schülerinnen und Schüler angeht – eine durchaus positive Entwicklung in einem Zeitraum von 10 Jahren. Doch von Bildungsgerechtigkeit kann nach wie vor ­keine Rede sein, denn noch immer bestehen von 100 Kindern aus einer Akademikerfamilie 71 das Abitur und nehmen ein Studium auf, von 100 Kindern aus einer Arbeiterfamilie sind es aber nur 24. Nach einer Studie des Berlin Instituts verlieren wir durch diese soziale Schieflage deutschlandweit jährlich bis zu 90.000 junge Talente aus sozial benachteiligten Schichten, die als gebildete Bürger akademisch Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen könnten.

Unsere Verantwortung

Bildungsverlierer sind ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Wir müssen jedem jungen Menschen die Chance geben, das Beste aus seinen Begabungen zu machen. Unsere Verantwortung gegenüber der jungen Generation gebietet es, jedes Talent zu fördern, egal, welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe, Nationalität, Religion, Sprache, Kultur oder sozialen Herkunft. Bildung ist ein Menschenrecht: Die Vereinten Nationen haben das in Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 ausdrücklich so formuliert. Damit unterstreichen sie Bildung als die Grundlage eines selbstbestimmten Lebens in Würde und Freiheit.

Bildung lohnt sich

Bildung formt die individuelle Persönlichkeit. Bildung ist viel mehr als Wissen und Können. Sie entfaltet die Talente eines Menschen und versetzt ihn in die Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden, zu urteilen, eigene Entscheidungen zu begründen, in Zusammenhängen zu denken und Probleme zu lösen. Wer gebildet ist, hat unsere historischen und kulturellen Wurzeln sowie Werte kennen gelernt, sich mit ihnen auseinandergesetzt und ist in der Lage, unsere Gesellschaft selbst mitzugestalten. Wer gebildet ist, kann Verantwortung übernehmen. Wer gebildet ist, hat Zeit seines Lebens Lust am Lernen.
Bildung ist der Schlüssel zu einer in sich gefestigten, überzeugenden Persönlichkeit. Bildung ist nach meinem Verständnis die Ressource der Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft.
Bildung lohnt sich auch aus ökonomischer Sicht. Sie zahlt sich buchstäblich aus: Die öffentlichen Erträge aus der Bildung sind nur in den Vereinigten Staaten höher als in Deutschland. Dem deutschen Steuerzahler, d. h. uns allen, entsteht durch eine männliche Arbeitskraft mit Tertiärabschluss über deren Lebensarbeitszeit ein Gewinn von 169.000 US-$, das ist der zweithöchste Nettoertrag für männliche Arbeitskräfte unter 25 OECD-Ländern mit vergleichbaren Daten. Das Bildungsniveau wirkt sich auch auf andere Wohlstandsindikatoren aus: Gut gebildete Menschen sind gesünder, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und akzeptieren mehrheitlich eine demokratische und marktwirtschaftliche Ordnung.
Dennoch scheinen wir wenig aus diesen ­Er­kenntnissen zu lernen. »Deutschlands Beitrag zum weltweiten Pool an Talenten schrumpft rapide« konstatiert die OECD-Studie »Bildung auf einen Blick 2011«. In der Altersgruppe, die gerade aus dem Erwerbsleben ausscheidet, stellt Deutschland noch 6,3 Prozent des Angebots an hoch qualifizierten Kräften in den Industrieländern insgesamt. Bei den 25- bis 34-jährigen sind es nur noch 3,1 Prozent, damit hat sich der Anteil halbiert. Deutschland liegt mit einem Anteil der Hochschulabsolventen von 29 Prozent deutlich unter dem OECD-Durchschnitt, nämlich unter 27 OECD-Ländern nur auf Platz 23. Dabei sind die Chancen für hoch qualifizierte Arbeitskräfte bei uns so gut wie noch nie zuvor, vor allem im technischen Sektor: Im Juni 2012 lag die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure bei 88.600.

Nicht länger reden,
sondern handeln

Wenn wir die ungerechte Verteilung der Bildungschancen in den Griff bekommen wollen, dann müssen wir endlich handeln und aufhören, unsere jungen Talente zu vergeuden, weil wir sie nicht entdecken und nicht fördern. Wenn es uns in den nächsten Jahren nicht gelingt, wirkungsvolle Förderkonzepte für alle Kinder und Jugendlichen nicht nur theoretisch zu entwickeln, sondern sie auch praktisch umzusetzen, ihre Effizienz zu messen und sie ständig fortzuschreiben, dann steuern wir auf eine Bildungskatastrophe mit immensen sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu. Wir setzen nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft aufs Spiel. Die Ampel unserer Zukunftsfähigkeit steht bereits auf Gelb.
Wir brauchen Ideen, Modelle und den Mut, neue Wege zu beschreiten. Das erfordert einen langen Atem, denn Investitionen in Bildung wirken nicht kurzfristig. Ein Kind, das heute geboren wird, kann in frühestens 18 Jahren ein Studium beginnen, in frühestens 23 Jahren einen akademischen Beruf ergreifen.
Der Schlüssel liegt in der möglichst frühen und individuellen Förderung für jedes Kind und jeden Jugendlichen, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Nur so können sie einen Bildungsweg einschlagen, der ihrer Begabung entspricht. Unsere Schulen brauchen Partner bei dieser schwierigen Aufgabe, denn sie können nicht mehr selbstverständlich darauf vertrauen, dass die wichtigste soziale Erziehungsinstanz, die Familie, ihrer Aufgabe gerecht wird. Ein Kind, das sich sprachlich – und das nicht nur in Deutsch – nicht ausdrücken kann, das in einem Spannungsfeld zwischen verschiedenen Kulturen aufwächst, das niemanden hat, der es bei der Wahl der richtigen Schulform, der richtigen Lernstrategie, den korrekten Umgangsformen unterstützt, das noch nie im Theater oder Museum war, noch nie bei einer großen Sportveranstaltung – dieses Kind hat so viel schlechtere Voraussetzungen, in seiner Bildungslaufbahn erfolgreich zu sein, dass die Schule allein diese Nachteile nicht wettmachen kann.

Mein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit:
Das Deutsche Schülerstipendium
der Roland Berger Stiftung

Ich selber hatte das große Glück einer guten Bildung, hatte Eltern, die an mich geglaubt und mir eine positive, optimistische Lebenseinstellung mitgegeben haben. Mein beruflicher Erfolg und der Wohlstand, den ich mir mit den Jahren erwerben konnte, sind für mich heute Verpflichtung denjenigen gegenüber, die unter weniger günstigen Bedingungen ins Leben starten müssen. Nach dem Motto »You learn, you earn and you return« habe ich deshalb 2008 mit 50 Millionen Euro aus meinem Privatvermögen die Roland Berger Stiftung gegründet, die von Anfang an auf aktive Unterstützung begabter, engagementbereiter und leistungswilliger Kinder und Jugendlicher aus sozial benachteiligten Familien setzte. Für mich war klar, dass wir handeln müssen, denn wir haben ja kein Erkenntnis-, sondern ein Handlungsdefizit.
Seit 2008 vergibt die Roland Berger Stiftung deutschlandweit das Deutsche Schülerstipendium an Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Bei der Talentsuche sind die Lehrer unsere wichtigsten Verbündeten, denn sie können am besten beurteilen, welches Kind vermutlich aufgrund ungünstiger Lebensumstände weit hinter seinen Potenzialen zurückbleiben wird. Nach einem erfolgreich durchlaufenen zweistufigen Bewerbungsverfahren unterstützen wir die Stipendiaten während ihrer gesamten Schulzeit. Gegenwärtig fördern wir 520 Kinder und Jugendliche aus über 30 Nationen in der ganzen Bundesrepublik – und es sollen noch viel mehr werden.

Sieben Alleinstellungsmerkmale zeichnen das Deutsche Schülerstipendium aus:

  1. Es ist das bundesweite Förderprogramm für begabte, lernwillige und engagementbereite Schülerinnen und Schüler aus sozial benachteiligten Familien mit dem Ziel, die Stipendiaten zum Abitur zu führen und ihnen ein anschließendes Studium zu ermöglichen. Die Kinder und Jugendlichen sollen zu verantwortungs- und wertebewussten jungen Menschen heranwachsen, die Vorbilder für folgende Generationen sind.
  2. Die Förderung beginnt bereits in der ersten Klasse der Grundschule und kann bis zum Abi­tur gewährt werden.
  3. Für jeden Stipendiaten erarbeitet die Stiftung einen individuellen Förderplan, der ihn gezielt nach seinen Begabungen und Bedürfnissen unterstützt und der jährlich fortgeschrieben wird.
  4. Herzstück des Programms sind die ehrenamtlichen Mentoren, die die Kinder und Jugendlichen als Mittler zwischen Elternhaus, Schule und Stiftung auf ihrem Weg zum Schulabschluss begleiten.
  5. Im Mittelpunkt steht die 360 Grad-Förderung jedes einzelnen Stipendiaten, basierend auf den zentralen Begriffen »Wissen-Werte-Persönlichkeit«. Die Förderung erfolgt in zehn Lernbereichen, die mit sieben methodischen Formaten zum individuellen Förderplan kombiniert werden.
  6. Die Roland Berger Stiftung kooperiert eng mit Landesregierungen, Schulbehörden und Schulen.
  7. Das Deutsche Schülerstipendium wird von der Freien Universität Berlin wissenschaftlich begleitet und mit einem internen Diagnosesystem bewertet, sodass die Wirkung jeder einzelnen Bildungsmaßnahme eingeschätzt und weiterentwickelt werden kann.

Besonders wirksam erweist sich im Stipendium der individuelle Förderplan. Jeder unserer Stipendiaten hat seine eigene unverwechselbare Agenda, basierend auf einer genauen Stärken-Schwächen-Analyse. Fast alle Stipendiaten haben massiven Förderbedarf in Persönlichkeitsentwicklung und Werteorientierung, in kultureller Bildung, in Sprachkompetenz im Deutschen und im Gesellschafts- und Wirtschaftswissen. Aber auch das Wissen um die eigene Gesundheit sowie Freude am Sport sind bei den meisten Stipendiaten schwach ausgeprägt. Auch der individuelle Lerntyp findet Berücksichtigung. Sieben methodische Formate vom Einzelunterricht über das Gruppenseminar bis zum gemeinsamen Jahresprojekt stehen zur Verfügung.
Wichtige Partner für die Stiftung und gleichermaßen für die Schulen sind unsere Mentorinnen und Mentoren. Ihrem großartigen ehrenamtlichen Engagement gelten mein ganz besonderer Dank und mein hoher Respekt.

Warum ich optimistisch bleibe

Ich habe zu meiner großen Freude schon eine ganze Reihe tatkräftiger Unterstützer gefunden, die sich an den Kosten für das Deutsche Schülerstipendium beteiligen (zwischen 10.000 und 14.000 Euro pro Stipendiat und Jahr) und die sich intensiv für die Kinder und Jugendlichen einsetzen. Und ich versuche täglich, noch mehr Persönlichkeiten, Unternehmen und Stiftungen für die große Aufgabe der individuellen Talentförderung zu gewinnen.
Ich habe gelernt, wie immens wichtig es ist, dass wir die Bereitschaft zum Ehrenamt weiter fördern. Meine Vision ist, dass eines Tages jedes Kind, dessen Lebensumstände eine begabungsgerechte Förderung nicht zulassen, einen ehrenamtlichen Mentor hat, der die Eltern und die Lehrer in ihrer Erziehungsaufgabe mit unterstützt. Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft bei immer weniger Kindern und Jugendlichen ist das schon rein zahlenmäßig machbar. Und eines vergessen wir doch bei allem Klagen über die demografische Entwicklung: Noch nie hatten wir so viele lebenserfahrene, in einer Demokratie aufgewachsene und beruflich erfolgreiche ältere Menschen. Warum sollten sie nicht ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihr Können an die kommende Generation weitergeben?

Bildungsgerechtigkeit
ist das Ticket in unsere Zukunft

Deutschlands Zukunftsfähigkeit liegt in den klugen Köpfen unserer jungen Generation. Einen anderen – noch dazu nachwachsenden – Rohstoff haben wir nicht. Es ist jede Anstrengung wert, alles für die Förderung dieser viel versprechenden jungen Menschen zu tun. Das ist aufwendig, langwierig, teuer und emotional anstrengend, aber zu sehen, wie die Kinder sich zu positiv motivierten Persönlichkeiten entwickeln, lässt täglich alle Mühen vergessen.
Bildungsgerechtigkeit ist der Schlüssel zu Innovationsfähigkeit und Wohlstand. Bildungsgerechtigkeit ist das Ticket in die Zukunft unserer Gesellschaft, in der wir wie noch keine Gesellschaft vor uns bald 70 Jahre Frieden, Freiheit und Wohlstand genießen durften. Das grenzt fast an ein Wunder, betrachtet man die deutsche Geschichte. Es liegt in unser aller Verantwortung, das zu erhalten, denn diese Werte fallen nicht vom Himmel. Wir müssen – und können! – sie täglich neu erarbeiten.

Roland Berger Stiftung

Die Roland Berger Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München. Sie wurde von Prof. Dr. h.c. Roland Berger am 27. März 2008 gegründet und ist mit einem Stiftungskapital von zunächst 50 Millionen Euro aus dem persönlichen Vermögen des Stifters dotiert. Die Stiftung verfügt über einen Vorstand und ein Kuratorium und verfolgt zwei Zwecke: Die Förderung von Bildung und Menschenwürde. Mit dem Deutschen Schülerstipendium fördert die Roland Berger Stiftung bundesweit begabte Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Derzeit werden 520 Stipendiaten unterstützt. Mit dem mit einer Million Euro dotierten Roland Berger Preis für Menschenwürde zeichnet die Stiftung Personen und Organisationen weltweit aus, die sich auf besondere Weise und erfolgreich für den Schutz der Menschenwürde und Menschenrechte einsetzen.

Weitere Informationen:
www.rolandbergerstiftung.org

Beispielgebend:
Mit dem Deutschen Schülerstipendium zum Abitur

Die 13jährige Helia ist mit ihrer Familie erst vor drei Jahren aus dem Iran nach München gekommen. In nur kürzester Zeit lernte sie Deutsch, sodass sie jetzt die 6. Klasse eines Gymnasiums in München besucht und sehr gute Noten hat. Fragt man sie nach ihrem Berufswunsch, möchte sie Rechtsanwältin werden und sich für Menschenrechte einsetzen. Hasseb ist 12 Jahre alt und wurde auf der Flucht aus Afghanistan nach Deutschland von seinen Eltern getrennt. Er kam erst im vergangenen Jahr allein in München an und wurde in einem Heim untergebracht. Er geht auf die Mittelschule und kann wegen seiner guten Noten bereits im kommenden Jahr in die Realschule wechseln. Er will Computertechniker werden. Zwei Beispiele, die kennzeichnend für die 30 Münchner Roland Berger Stipendiaten sind: Alle 30 Kinder und Jugendlichen wissen sehr genau, was sie wollen: Abitur machen, studieren und anderen Menschen helfen, zum Beispiel als spätere Forscher, Ärzte, Lehrer oder eben Anwälte. Die stolzen und glücklichen Stipendiaten hatten die Mitglieder der Hauptjury bei den persönlichen Bewerbungsgesprächen im Februar 2012 von sich überzeugen können. Im Rahmen einer Festveranstaltung in der Pinakothek der Moderne wurden sie am
23. April 2012 in Anwesenheit von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und Stifter Prof. Dr. h.c. Roland Berger offiziell in das Deutsche Schülerstipendium aufgenommen. Kultusminister Ludwig Spaenle lobte das Engagement der Stiftung: »Junge Menschen – unabhängig vom Elternhaus – bestmöglich zu fördern und auszubilden, ist ein zentrales Ziel des bayerischen Bildungswesens. Wir haben deshalb zahlreiche Maßnahmen zur individuellen Förderung der Kinder und Jugendlichen verstärkt. Ich bin der Roland Berger Stiftung sehr dankbar, dass sie dieses Anliegen mit dem Deutschen Schülerstipendium tatkräftig unterstützt und freue mich, dass weitere 30 junge Menschen dieses Angebot nutzen können.« Stifter Roland Berger machte den jungen Talenten Mut, ihren Weg unbeirrt weiter zu gehen: »Ich bin immer wieder persönlich begeistert von diesen optimistischen, neugierigen und wissenshungri­gen jungen Menschen. Unserem Land gehen immer noch viel zu viele junge Talente verloren, weil die Herkunft und nicht die Begabung den Bildungsweg bestimmen. Dieser sozialen Schieflage müssen wir alle mit vereinten Kräften abhelfen.«
Information der Roland Berger Stiftung
vom 23. April 2012