Theresia Maria Wuttke

Theresia Maria Wuttke ist Tiefenpsychologin, Pädagogin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Bankkauffrau, Autorin, Integraler Senior Consultant und Business-Management-Coach und Master- und Lehrcoach.

Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau folgten Studium der Pädagogik, Erwachsenenbildnerin im Fachbereich: Politik, Wirtschaft, Pädagogik, Psychologie sowie Studium der humanistischen Psychologie mit Schwerpunkten der analytischen Psychologie.

Sie ist seit 35 Jahren an öffentlich-rechtlichen Bildungsinstitutionen und als Supervisorin beim Jugendamt tätig gewesen. Die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen als Tiefenpsychologin und Beraterin im Bereich wertebasierte Unternehmens- und Personalentwicklung und die Konzeption und Durchführung von Workshops im Bereich Empathie, Achtsamkeit und wertebasierter Führung und Management in Konzernen und in mittelständischen Unternehmen beinhalten derzeit Ihr berufliches Leben.

Sie ist integraler Seniorconsultant und Business-Management-Coach, Master- und Lehrcoach im Lehrinstitut der Theos Consulting Akademie, Vorstandsvorsitzende der Theos Consulting AG.

Weitere Informationen:http://www.theos-consulting.de


Theresia Maria Wuttke :  STARTKLAR  – von Anfang an Lebensunternehmer in Zusammenarbeit mit Schulen, regionalen Unternehmen und Förderern

„Erkläre mir, und ich vergesse. Zeige mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich verstehe.“
Konfuzius

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.“
Antoine de Saint- Exupery

Im August 2009 ging  das Jugendprojekt STARTKLAR – von Anfang an Lebensunternehmer vom Verein Lebensfluss e.V. in Hofgeismar-Kelze an den Start. Dieses Projekt war ausschließlich auf die Arbeit mit Pferden ausgerichtet. Inzwischen hat sich viel getan. Wir haben neue Mitarbeiter gewinnen können, die nicht nur Ihre Professionalität  und ihre Persönlichkeiten mit ihrem besonderen „Fußabdruck“  mit uns teilen, sondern auch das Spektrum unserer Arbeit um ein Vielfaches bereichern.

Unser pädagogisches Konzept  haben wir vor diesem Hintergrund erweitert. In unserer Arbeit stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Jugendliche zu begleiten. In unserem pädagogischen Konzept sind diese Möglichkeiten hinterlegt. Das bedeutet: Wir können den Jugendlichen verschiedene  pädagogische Angebote anreichen. Hierzu haben wir das Thema soziale Verantwortung, Individualität und Gemeinschaft, zwei Seiten einer Medaille und  das Thema gesunde  Ernährung mit aufgenommen.

Wir tragen bewusst dem Wandel, der in unserer Gesellschaft auf vielen Ebenen stattfindet Rechnung und richten unsere Arbeit nach der ganzheitlichen Pädagogik und dem Gehirngerechten Lernen aus. Aktive Elternarbeit und die Zusammenarbeit mit der Schule und zukünftigen Lehrbetrieben gehören zu unserem Spektrum ebenso, wie die ständige Professionalisierung unser Mitarbeiter.

Das Fundament für Resilienz wird in Kindheit und Jugend gelegt

Mit unserer Arbeit STARTKLAR - von Anfang an Lebensunternehmer begleiten wir  junge Menschen individuell auf ihrem Weg von der Schule in die Berufswelt, so dass die Jugendlichen  ihren eigenen  Weg zum Lebensunternehmer im  Schritt für Schritt Verfahren sicher entwickeln können. Dabei fördern wir ihre Selbstwahrnehmung und ihr Selbstbewusstsein, so dass sie ihre innewohnenden Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen wahrzunehmen lernen und ein Zielbewusstsein entwickeln und dieses in erfahrbare  Handlung münden zu lassen.

Die Jugendlichen lernen:

- sich ihrer  grundlegenden Werte  und ihres Wertvoll-Seins  bewusst zu werden

- ihre emotionalen und sozialen  Kompetenzen  weiter zu entwickeln

- die eigenen Fähigkeiten und Stärken  weiter zu entwickeln oder neue zu entdecken

- ihre Ressourcen bewusst wahrzunehmen und zu nutzen

- sich selbst und andere zu vertrauen

- sich selbst und andere wertzuschätzen

- Teil einer Gemeinschaft zu sein

- ihren persönlichen Lebensplan zu entwerfen

Die jungen Menschen lernen Gestalter ihres Lebens zu werden und ihre  Fähigkeiten in die Handlung umzusetzen:

Sie werden zu Lebensunternehmern.

Werden sich die jungen Menschen ihrer selbst bewusst, weil sie wissen, wer sie sind, was sie können, was sie wirklich wollen und wie sie ihre Potenziale sinnerfüllt in eine Aufgabe hineinlenken können, dann wird es ihnen möglich, ihre innenwohnenden Kräfte freizusetzen, um ihre Ziele zu erreichen.

Wir begleiten die jungen Menschen, ihre Potentiale voll zu entfalten, sich ihrer Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Möglichkeiten bewusst zu werden und diese zu nutzen.

Dadurch lernen sie früh in dieser Zeit des Wandels mit Veränderungen flexibel umzugehen und die darin enthaltenen Lern-Chancen bewusst zu ergreifen und den Stürmen des Lebens standzuhalten.

Wir inspirieren die Jugendlichen, dass lebenslanges Lernen und selbstverantwortliches Handeln die Eintrittskarten sind, um aktiver  Mitgestalter einer sinnerfüllten Zukunft zu sein.

Die jungen Menschen erhalten von uns ausreichende „Handwerkszeuge“, sich selbst durch klare Aufgabenstellungen in ihren Fähigkeiten reflektieren zu lernen, ihre Grenzen zu erfahren, aber auch bei Bedarf über die Grenzen zu gehen, um sich als mutiger „Lebensunternehmer“ in die Gemeinschaft einzubringen.

Für unsere Region bedeutet das:

- Die Jugendlichen mit ihren Potentialen bewusst in den Blick zu nehmen und wertzuschätzen, um die Weiterentwicklung unserer Region zu fördern.

- Die jungen Menschen erfahren sich als  Mitglieder der Gesellschaft, die an ihnen  großes Interesse hat und lädt sie ein, eine gemeinsame und nachhaltige  Zukunft zu gestalten.

- Für die Unternehmen der Region wachsen Auszubildende und spätere Mitarbeiter heran, die selbstständig, motiviert und eigenverantwortlich arbeiten wollen und können, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten verbindlich in den Unternehmen einsetzen und so  zur Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag leisten.

- Die jungen Menschen werden Botschafter einer „Unternehmenskultur“ in der sie ihre Werte mit den Werten von  Familie, Schule und Beruf verbinden können.

- So wachsen junge Menschen heran, die mit ihrer sozialen und emotionalen Kompetenz und ihren beruflichen Fähigkeiten  das gesellschaftliche Leben auf der Basis von Wertschätzung  und Gemeinschaftssinn  mitgestalten  und somit Multiplikatoren werden für

- Wertschöpfung durch Wertschätzung.

Unsere Arbeit mit den Jugendlichen basiert auf den  integralen und markenrechtlich geschützten Konzepten business-and-spirit ®+©  und health-and-spirit ®+©

Wir begleiten die Jugendlichen unserem gewählten Motto entsprechend:

Von Anfang an Lebensunternehmer, was die Gestaltung ihrer eigenen Lebensunternehmerschaft betrifft  und ebenso  einen klaren Bezug zur Ökonomie, Ökologie und zur sozialen Verantwortung herstellt.

So lernen die Jugendlichen schon sehr früh „Unternehmensverantwortung“ kennen.

Wenn es darum geht, in unserem Wirtschaftssystem ein Praktikum und eine Ausbildung zu absolvieren, ein Studium zu wählen, so spielen die benannten Faktoren eine wesentliche Rolle, da die jungen Menschen ja Mitgestalter von Zukunft im besten Sinn werden wollen, wo sie grundsätzlich zwischen Autonomie und Gemeinschaft ihren Lebensweg bewusst zu gestalten lernen.

Wir leiten die Jugendlichen nach dem Prinzip der Selbst Ver -Antwort-ung an.

Hierzu gehören auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, der Gedanke der Nachhaltigkeit in allem was die Jugendlichen unternehmen, das Bewusstsein für die Natur und die Umwelt, ihren Körper, ihre mentale und seelische Grundhaltung, das Bewusstsein für das kostbare Gut ihrer Gesundheit, gesunde Ernährung, die Produktion von Lebensmitteln, dessen Verwertung und ein klarer Bezug zur vollwertigen Ernährung, der Umgang mit Lebensmitteln. Das nachhaltig ausgerichtete Konsumieren verschiedener Güter, das Produzieren von Waren und Produkten (in welchem Land, unter welchen Bedingungen, mit welchen Konsequenzen), das Produzieren von Abfall und seine Entsorgung, der Umgang mit seinem sozialen Umfeld, der Umgang mit Medien, der Umgang mit Geld und das verantwortungsvolle Handeln in einem sozialen Kontext, basiert auf dem  Grundgedanken einer globalisierten Welt, wo  alles miteinander verbunden ist und jede unserer Handlungen etwas bewirkt. (komplexes und vernetztes Denken).

Wir wählen bewusst unterschiedliche pädagogische Ansätze  wie den von Maria Montessori, der Reformpädagogik, der  ganzheitlichen Pädagogik und fördern das ganzheitliche Lernen nach den neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Das sichert unsere ganzheitliche Arbeitsweise mit den heranwachsenden Jugendlichen.

Lernen durch Erfahrung steht bei uns an oberster Stelle.

Wir wählen verschiedene pädagogische, sozialpädagogische,  psychologische  und neurowissenschaftliche Arbeitsweisen, um die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen nachhaltig zu fördern.  Die Lernprozesse orientieren sich am gehirngerechten Lernen und  in der Gesamtheit seiner Methoden fördert das konzeptionelle Arbeiten die Resilienz der Jugendlichen, um in der komplexen Welt früh zu lernen, sich immer wieder aufzurichten und an ihren Werten auszurichten. Dies unterstützt die Jugendlichen, dass sie ihre Grundbedürfnisse wahrnehmen und zu nähren lernen.

Das pädagogische Konzept ist als Self-Learning Prozess angelegt und schafft immer eine Verbindung zwischen Körper Geist und Seele, sorgt für das Einbeziehen aller Sinne, für Bewegung und Aufgaben, die die Kreativität fördern, so dass es zu neuronalen Vernetzungen kommt und alle vier Quadranten des Gehirns (Modell HBDI nach C.G.Jung) berücksichtigt werden.

Die wechselnden Methoden und das Einbeziehen von Tierlernpartnern im Lern-Raum Natur, ebenso wie in den Schulungsräumen innerhalb des Hauses fördern die ganzheitliche Wahrnehmung der Jugendlichen und die ihnen umgebenden  unterschiedlichen Architekturen ihres sozialen Systems.

Die Jugendlichen lernen, verantwortlich zu sein, für das was sie tun oder nicht tun. Sie lernen früh, sich selbst wertfrei zu reflektieren, Feedback anzunehmen und an sich und ihrer Persönlichkeit zu arbeiten, um diese bestmöglich mit all ihren Potenzialen vollumfänglich zu entfalten: pure power potential

Unser Konzept basiert auf einem klaren  Wertefundament.

Unsere Kern Werte sind
• Wertschätzung
• Vertrauen
• Verantwortung
• Leistung und Sinn

Grundlage ist der  Entwicklungsbaum, der einen klaren Bezug herstellt  zur inneren und äußeren Architektur des Lebens der Jugendlichen, die eine gesunde Entwicklung ermöglicht. Der Baum ist in vielen Kulturen das Symbol für die Entwicklung des Menschen.

Im nachfolgen Beispielen  wird deutlich, was die Jugendlichen innerhalb ihrer Entwicklungszeit lernen wollen oder bereits  gelernt haben.

Ich lerne mit den Pferden Freundschaft zu schließen, sich gegenseitig zu vertrauen und gemeinsam was zu machen!   A…., 11 Jahre

Ich lerne meinen eigenen Weg zu gehen und mir sicher zu werden, in dem, was ich tue!   M….. 15 Jahre

Ich habe gelernt, mich bewusster wahrzunehmen und offen auf andere Menschen zuzugehen.
Dabei macht es mir Spaß, mich um die Pferde zu kümmern und zu sehen, dass es ihnen gut geht!   I….., 16 Jahre

Ich habe erkannt, wie viel Stärke in mir steckt und traue mir mehr Sachen zu als vorher. Ich bin mutiger geworden!  T…, 14 Jahre

Suchen- Finden- Folgen:
Suche dein Ziel und wenn du es gefunden hast, dann verfolge den Weg und lass dich von nichts davon abbringen.
Ich habe gelernt, meinem Weg zum Ziel zu folgen, wenn ich eins gefunden hab!
J…., 16 Jahre

Ich habe gelernt, meinen Weg zu gehen, so wie ich ihn möchte, mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Erkenntnissen. Ich entscheide, was ich will!   L…., 15 Jahre

Ich möchte schlechte Erfahrungen in der alten Klasse durch neue Erfahrungen ersetzen, indem ich die gleichen Erfahrungen anders mache.  A….., 15 Jahre

Entwicklungsbaum

Anhand des Entwicklungsbaumes lernen die Jugendlichen, ihre eigenen Bedürfnisse und Werte in ihrer augenblicklichen Lebensphase kennen.

Sie lernen, was es heißt, ihrer innewohnenden Architektur zu vertrauen, dem Kern  ihrer Persönlichkeit, das was sie zu dem einmaligen Menschen macht, der sie sind.

Wesentlich ist, zu erfahren, dass alles, was sie wirklich benötigen, um sich gut zu entwickeln, in  ihnen ist. „Lernen ist erinnern, was ich schon weiß.“ Richard Bach

Ziele in der Arbeit mit den Jugendlichen Methodisch didaktisches Vorgehen

Das Erlernen von:

• Achtsamkeit
• Empathie
• Selbstwahrnehmung

Die eigenen Grundbedürfnisse kennen und nähren lernen

• Den persönlichen Kern seiner selbst in Erfahrung bringen
• Was brauche ich, was trägt mich, um mir selbst und anderen vertrauen zu können und mich entwickeln zu können?

Potenzialentwicklung

• Wer bin ich?
• Was kann ich? Was sind meine Talente, Fähigkeiten, besonderen Begabungen?
• Was ist meine Aufgabe? Was könnte mein späterer Beruf sein, spüre ich eine Berufung in mir, habe ich einen Lebenstraum?
• Wie erfülle ich meine Aufgabe mit Sinn? Wie sorge ich schon heute dafür, in meinem späteren Beruf sinnerfüllt arbeiten zu können?

Kernwerte kennenlernen

• Wertebewusstsein schaffen für sich und andere 
• Kernwerte bewusst mit Self-Learning-Aufgaben verbinden

1. Verantwortung: Ich werde mir meines Selbst bewusst und bin selbstverantwortlich

2. Wertschätzung: Ich achte mich und meine Bedürfnisse

3. Vertrauen und Entwicklung: Ich wachse und entfalte mich

4. Leistung und Sinn: Ich bin mir meiner Aufgabe bewusst und erfülle sie mit Sinn

Elternabende zu verschiedenen Themen

• Pubertät,  ein gelungener Start ins Erwachsenwerden
• Potenzialentwicklung
• Individualität und Gemeinschaft
• Zugehörigkeit  - Verbundenheit
• Sinnfindung und  Berufsfindung

Entwicklung des Berufsbildes

• Konkrete Gestaltung des Ausbildungsweges
• Wahl des Praktikum-Platzes
• Von der Bewerbung bis zur Ausbildung/ Studienbeginn
• Zusammenarbeit und Reflektion mit Eltern und Schule

Der Gewinn für die Jugendlichen

• Sie werden  zu  bewussten und  starken Persönlichkeiten
• Sie kennen ihre Grundbedürfnisse und nähren sie
• Sie finden Zugang zu ihren Fähigkeiten, Stärken und besonderen Merkmalen und werden sich ihres ureigenen Wertes bewusst
• Sie achten ihre Werte und die anderer Menschen
• Sie lernen mit Freude und Begeisterung
• Sie lernen ihre Ressourcen  kennen, sinnvoll einzusetzen und zu priorisieren
• Sie wählen ihren Beruf entsprechend ihrer Fähigkeiten und entwickelten Kompetenzen
• Sie können sich selbst motivieren
• Sie entdecken  die Qualität von Leistungsbewusstsein
• Sie lernen sich in ihrer Individualität kennen und als wichtiges Mitglied einer Gemeinschaft und unserer Gesellschaft
• Sie lernen Geben und Nehmen
• Sie lernen, das Fördern und Fordern zusammengehören
• Sie haben Zugang zu ihrer Kraft, Kreativität und Lebensfreude
• Sie begegnen den  Herausforderungen ihres  Lebens mutig  und verstehen sie als Chance zum Wachstum

Der Gewinn für die Gesellschaft und Unternehmerschaft unserer Region

• Junge Menschen , die sich ihrer selbst bewusst sind
• Junge Menschen , die sich Ihrer  Fähigkeiten, Stärken und besonderen Merkmalen und ihres ureigenen Wertes bewusst sind
• Junge Menschen, die ihre Werte und die  Werte anderer Menschen achten
• Junge Menschen, die  Freude und Begeisterung lernen
• Lebenslanges Lernen ist für sie selbstverständlich
• Junge Menschen die  ihre Ressourcen  kennen, sie sinnvoll einzusetzen und zu priorisieren verstehen
• Junge Menschen, die ihren Beruf entsprechend ihrer Fähigkeiten und entwickelten Kompetenzen wählen
• Junge Menschen,  die sich selbst motivieren können
• Junge Menschen mit  Qualität von Leistungsbewusstsein
• Junge Menschen die sich ihrer Individualität bewusst sind  und sich als wichtiges Mitglied einer Gemeinschaft und unserer Gesellschaft verstehen
• Junge Menschen für die es wesentlich ist, dass Geben und Nehmen im Einklang stehen
• Junge Menschen, die wissen, dass Fördern und Fordern zusammengehören
• Junge Menschen, die  Zugang zu ihrer Kraft, Kreativität und Lebensfreude haben
• Junge Menschen, die den  Herausforderungen ihres  Lebens mutig begegnen  und sie als Chance zum Wachstum verstehen

„Wir unterstützen die Jugendlichen, das, was in ihnen angelegt ist, auszupacken, anstatt etwas in sie hineinzupacken.“

Wir beziehen in allen Lernphasen die Natur mit ein  und wählen unterschiedliche Medien für unterschiedliche Lernerfahrungen aus.
Die Interaktionen mit Mensch und Natur, Tieren, Jahreszeiten und ihren Rhythmen, die Elemente machen die Jugendlichen stark und widerstandsfähig, wie einen Baum, der ja auch Wind und Wetter ausgesetzt ist, Trocken- und Regenphasen durchläuft, mitunter keine oder nur wenige Früchte ausbildet, seine Wurzeln tief in die Erde treiben muss, um nicht beim nächsten Sturm aus der Erde gerissen zu werden. Hier ziehen wir die Verbindung zu den Grundbedürfnissen und die Jugendlichen lernen, je besser sie sich wahrnehmen und für sich sorgen, desto mehr gelingt es ihnen, Sicherheit und Stabilität in sich selbst zu finden. Sie lernen, ihre Biographie zu reflektieren und bekommen Kontakt zu ihren Früchten (Äpfeln), die sie schon ausgebildet haben an ihrem Lebensbaum.
Die Jugendlichen erfahren, dass Misserfolg genau der Dünger sein kann, den es braucht, um fruchtbar nach einer Niederlage weiter zu machen mit neuen Einsichten, oder einen Pfad zu verlassen, der sich als nicht stimmig für sie erwiesen hat. Sie lernen Grenzen wahrzunehmen und Grenzen zu setzen,  lernen eigene Entscheidungen zu treffen. All das braucht es, um im späteren Erwachsenenleben mit der Haltung des Gelingens Krisen zu meistern und sie als Lernchancen zu begreifen (Resilienz).

Die Kernwerte sind bewusst mit Lernaufgaben verbunden, so dass die Jugendlichen in der Interaktion mit anderen über ihre differenzierte  Wahrnehmung tragfähige Beziehungen zu anderen knüpfen können.

Wir Menschen sind soziale Wesen, die nach Verbundenheit, Wertschätzung, und einer sinnvollen Aufgabe streben, aus der wir Anerkennung erfahren können  in einer Gemeinschaft.

Gleichzeitig wollen junge Menschen selbstbestimmt handeln und Entscheidungen autonom treffen. Menschen bilden sich individuell, ihren  Lernkanälen entsprechend, ihren sozialen, emotionalen und mentalen Prägungen und  auf der Grundlage ihrer Interessen  in Interaktion mit anderen weiter. Ihre Talente und Begabungen können ihnen ebenso den Weg weisen, das zu werden, was sie sind.


„Werde, was Du bist“

Diese Entwicklung dauert, wie wir heute wissen, ein Leben lang und wird besonders durch verschiedene Gemeinschaftserfahrungen unterstützt.
Andere Menschen werden uns zum Spiegel, unsere positiven, aber auch weniger schönen Seiten kennenzulernen.
Hier können die Jugendlichen auf spielerische Weise, ungeliebte Seiten  in emotionale und  soziale Kompetenz verwandeln, weil sie lernen, ein ganzer Mensch zu sein. So wie es den Tag gibt, gibt es auch die Nacht und beides gehört zu uns Menschen. Wirkliche Stärke ist grundsätzlich damit verbunden, sich selbst zu erkennen, seine Stärken zu stärken und seine Schwächen liebevoll anzunehmen und in lebensaufbauende Ressourcen zu verwandeln, Licht und Schatten, zwei Seiten einer Medaille. Die Jugendlichen lernen sich anzunehmen, wie sie sind, das gibt ihnen die Kraft, destruktive Seiten ihrer Persönlichkeit in konstruktive Seiten zu transformieren, ganz nach dem Motto:

Früh übt sich, wer ein Meister seines Fachs werden will: „Lebensunternehmer“.

Nachhaltiger Erfolg steht und fällt mit unserer Geisteshaltung

Das  Prinzip der Selbst Ver Antwort ung basiert auf:

Selbst Wahrnehmung
Selbst Bewusstsein
Selbst Annahme
Selbst Liebe
Selbst Vertrauen.

Die Psychologie und Pädagogik lassen uns wissen,  dass Autonomie und Verbundenheit die beiden wichtigsten Grundbedürfnisse und Entwicklungsaufgaben des Menschen und damit allgemeine Ziele von Bildung und Erziehung sind.

Auf der einen Seite ist es wesentlich, dass der Mensch sich zu einem autonomen Individuum entwickelt, auf der anderen Seite ist Bildung und Entwicklung in der frühen Kindheit nur durch erfahrene Bindung und Zugehörigkeit zu persönlich bedeutsamen Bezugspersonen möglich.

Wir sind uns bewusst, dass wir den Jugendlichen an so mancher Stelle in unserer Arbeit eine sogenannte Nachreifung anreichen wollen, da nicht jeder der Jugendlichen eine kontinuierliche Erfahrung von Nähe, Verbundenheit und Zuwendung in seinem jungen Leben erfahren konnte.

Um die Jugendlichen  auf dem Weg, ihr Leben frei und selbstbestimmt gestalten zu können, zu fördern und zu unterstützen, schaffen wir pädagogische Lernräume, die für die Jugendlichen  in  einen verlässlichen, überschaubaren und nachvollziehbaren Rahmen durch wiederkehrende Rituale und transparentes, berechenbares Handeln erfahrbar sind. Mit unserem  pädagogischen Rahmen schaffen wir für die Jugendlichen auf der Grundlage von Zuwendung, Wertschätzung und Vertrauen die Möglichkeit, sich weiter zu einem selbstbewussten Jugendlichen samt  seiner Selbstentwicklungspotentiale entsprechend weiter zu erfahren.

So ist es ihnen möglich,  vielfältige im Alltag vorkommende Erfahrungsmöglichkeiten durch  selbstverantwortliches und eigeninitiatives Verhalten zu erproben und zu verankern.

Die Jugendlichen lernen, anderen Menschen ebenso die Autonomie  zuzugestehen und daher auch achtsam mit deren  Interessen umzugehen. Um den Jugendlichen diese Erfahrungen stimmig zu ermöglichen, braucht es einen Rahmen, in den dieses Konzept und das entsprechende Handeln der Mitarbeiterinnen/er des Vereins Lebensfluss  e.V. selbstverständlich und natürlich eingebunden sind.

Das Fundament für Resilienz wird in Kindheit und Jugend gelegt

Jede/r Mitarbeiter/In ist mit verantwortungsvollen Aufgaben, die gemeinsam verabredet werden, beauftragt, mit den entsprechenden Handlungskompetenzen ausgestattet und verantwortet diese vollumfänglich. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig supervidiert und professionell weitergebildet.
Zielgruppe I

Junge Menschen im vorletzten Schuljahr von Haupt-, Realschule und Gymnasium, d.h. 8., 9. und 11. Klasse

• die noch keine umfassende  Orientierung und Zielrichtung auf ihrem Weg von der Schule in die Berufswelt haben
• die sich in ihrer Persönlichkeit weiter entwickeln wollen
• die ihre  soziale  und  emotionale Kompetenz  weiter entwickeln wollen
• die ihre Potenziale weiter entfalten wollen
• die eine klare Vorstellung von ihrem zukünftigen Beruf entwickeln wollen
• die sich selbst als Lebensunternehmer erfahren wollen

Auswahl für das Förderprogramm

Die Auswahl  der jungen Menschen findet über die Klassenlehrer und Schulsozialpädagogen der Hofgeismarer Schulen:
1. Sie stellen das Projekt den Eltern vor und treffen eine Vorauswahl basierend auf ihrem persönlichen Kontakt zu den einzelnen Jugendlichen.
2. Es findet ein Kennlern-Gespräch mit den Eltern, Jugendlichen, der pädagogischen Leitung und dem  betreffenden Mitarbeiter statt.
3. Gemeinsam werden  klare Ziele und Maßnahmen mit dem Jugendlichen und den Eltern definiert unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Schulsozialpädagogin.
4. Es erfolgt eine  verbindliche Anmeldung.
5. Eine regelmäßige Zusammenarbeit zwischen den Eltern, den Jugendlichen und der Schule durch dokumentierte wechselseitige Feedbacks fördert die Weiterentwicklung des Jugendlichen.
6. Auf der Basis des integralen pädagogischen Konzeptes findet eine kontinuierliche Dokumentation und Evaluation statt. Die  Weiterentwicklung der Jugendlichen wird über ein hinterlegtes Dokumentenmanagement und Qualitätsmanagement kontinuierlich begleitet und gesichert.
7. Die Mitarbeiter werden regelmäßig supervidiert und weitergebildet.
8. Aus unseren Vereinsmitteln fördern wir  bewusst Jugendliche, die keinerlei oder wenig Förderung erfahren.

Zielgruppe II

Jugendliche die unsere Arbeit als für sich unterstützend auf dem Weg ins Erwachsenen Leben buchen wollen
• Persönlichkeitsentwicklung
• Beruf- Berufung
• Berufsfindung

Speziell für diese Jugendlichen bieten wir besondere Workshops an:

• Wertfreie Kommunikation
• Konfliktfähigkeit und Konfliktlösungsstrategien  entwickeln
• Visionssuche
• Das einmal Eins der Liebe
• Das neue Wir – wir sind die Y Generation
• Gesellschaft bewusst mitgestalten
• Outdoor-Erfahrungen

 

Stand: August 2015